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Einmal wie ein Olympionike fühlen

1972 gewann der US Amerikaner Frank Shorter in 2:12:19 Std. den Marathon bei den olympischen Spielen in München. Drei Läufer des TLV Rünthe nahmen am Sonntag beim Münchener Marathon teil und konnten die Gefühle eines Olympioniken beim Zieleinlauf im Olympiastadion nachempfinden. „Es ist sehr emotional, wenn Du nach fast 42 km Laufstrecke durch das Marathontor in das Stadion läufst und noch eine ganze Runde auf der Laufbahn bis zum Zielstrich läufst“, beschreibt Holger Heßler vom TLV Rünthe seine Empfindung beim Zieleinlauf. Unerheblich ist dabei, dass Holger Heßler mehr Zeit benötigte als der Sieger von 1972. Nach 4:43:35 Std. stoppte die Zeitmessung für ihn. Im Feld der 4797 Teilnehmer erreichte er damit den 3588. (375. M50) Platz. Sein Sohn Stefan Heßler und Alina Pucher starteten beim Halbmarathon. Der Startschuss fiel um 13:30 Uhr im Stadtteil Bogenhausen dreieinhalb Stunden nach dem Start des Marathons. Der Start lag auf der Mitte der längeren Distanz und führte über die Originalstrecke ebenfalls ins Olympiastadion. Alina Pucher, 6025. (655. W) 2:33:15 Std. und Stefan Heßler, 6026. (755. M) 2:33:15 Std., kamen damit bei ihrem Debüt auf der Distanz über 21,1 km ebenfalls in den Genuss des besonderen Zieleinlaufs.