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TLV Rünthe startete bei der Hammer Winterlaufserie

20180128 102726Drei Läufer des TLV Rünthe starteten am Sonntag beim ersten Lauf der diesjährigen Hammer Winterlaufserie. Robin Merchel nahm erstmalig an einem Laufwettbewerb teil und meldete sich direkt für die gesamte Serie an. Für den ersten Lauf der Serie über 10 km benötigte er 52:51 Minuten. Der Nachwuchsläufer des TLV Rünthe erreichte damit den 763. Platz im Feld der 1.082 Teilnehmer im Ziel und den 52. Platz in der Altersklasse der Männer. 310. (52. M50) Thomas Eder erreichte das Ziel nach 44:59 Min. 837. (23. W50) Bettina Gerken folgte in 54:29 Min. Die ausrichtende LG Hamm hielt an der neuen Streckenführung aus dem Vorjahr fest. Gelaufen wurde entlang des Dattel-Hamm-Kanals nach Westen, über die Kanal- und Lippebrücke hinüber nach rechts in die Lippeauen bis zum Wendepunkt auf der Fährstraße. Der Veranstalter schickte das Läuferfeld nicht wie in den Vorjahren in zwei Starts auf die Strecke, obwohl die Teilnehmerzahl im Vergleich zum Vorjahr fast einhundert Teilnehmer mehr betrug. Die erfreulich gute Beteiligung führte die Strecke an ihre Belastungsgrenze. Im Bereich zwischen Kilometer vier und sechs lies der Begegnungsverkehr im Hauptfeld auf der Wendepunktstrecke nur noch das Laufen in der Kolonne zu. „Ich konnte meine optimale Leistung nicht abrufen, sondern musste mich dem verringernden Tempo der Kolonne anschließen. Da ich nicht ansatzweise Chancen auf einen Platz auf dem Siegerpodest habe, war es nicht schön aber letztendlich egal“, kommentierte Thomas Eder vom TLV Rünthe die Bedingungen auf der Strecke. Mit jeweils zwei Wochen Abstand wird die Laufserie mit den Läufen über 15 km und dem abschließenden Halbmarathon fortgesetzt.

Neuer Walkingkurs

NeuerKurs18Ein neuer Walkingkurs für Anfänger und Wiedereinsteiger startet dieses Jahr am Sonntag dem 4. März um 9.30 Uhr, als Treff- und Startpunkt fungiert die Turnhalle an der Overbergerstr. 62. Wer sich vorher informieren möchte kann das schon am Freitag dem 2. März beim Infoabend machen, dieser findet um 19:00 Uhr ebenfalls in der Turnhalle an der Overbergerstr. 62 statt. Für weitere Informationen und Anmeldungen steht unter 02389 531685 Michael Neuhaus zur Verfügung. 

Über die Höhen des Teutoburger Waldes

Claudia Dröge und Thomas Eder vom TLV Rünthe überwanden am Samstag beim Teutolauf die Höhen des Teutoburger Waldes. Es galt 29 Kilometer mit 600 Höhenmetern im westlichen Teil des Mittelgebirges zu absolvieren. Die Steigungen auf der Strecke zwischen dem Start- und Zielbereich in Lengerich und Bad Iburg verteilen sich im Wesentlichen auf drei Berge. Der Abschnitt durch den Kurpark und der Anstieg auf den zweiten Berg über eine Treppe entfiel in diesem Jahr. Umfangreiche Bauarbeiten in Bad Iburg veranlassten den TV Hohne eine Umleitungsstrecke auszuarbeiten. Der Anstieg auf den Urberg über eine steile Straße fiel aber genauso schwer wie über die Treppe. „Auch mit dieser Umleitung zählt der Teutolauf für mich zu den schönsten Landschaftsläufen in der Region. Für mich ist es ein schöner Abschluss eines erfolgreichen Laufjahres“, erklärt Thomas Eder, warum er fast jedes Jahr an der Veranstaltung teilnimmt. Die beiden heimischen Läufer stellten daher auch das Erlebnis und nicht die Laufzeit in der Vordergrund. Gemeinsam erreichten sie nach 3:17:27 Stunden das Ziel. Im Feld der 642 Teilnehmer bedeutete das für Eder den 539. (109. M50) und für Dröge den 540. (27. W40) Platz.

Walking mit Blick auf Schloss Westerwinkel

GruppeDer Westerwinkellauf in Herbern gefällt nicht nur den Läufern, sondern auch den Walkern. Der veranstaltende SV Herbern konnte mit 67 Walkern ein für die Region beachtlich großes Teilnehmerfeld begrüßen. Vom TLV Rünthe traten fünf Aktive beim Walking über die Distanz von sechs Kilometern an. Die Strecke führte durch den Park von Schloss Westerwinkel und bot einige schöne Blicke auf das historische Gebäude. „Es bereitet viel Spaß bei dem sonnigen Herbstwetter in Westerwinkel zu walken“, drückte Theo Niggemann vom TLV Rünthe seine Freude an dem Wettbewerb aus. Er erreichte vom TLV Rünthe als Erster das Ziel nach 45:40 Minuten. Es folgten Renate Luig in 47:44 Min., Manuela Köhler in 49:36 Min., Marianne Olschewski in 49:37 Min. und Wilma Cramer in 50:32 Min.

Budapest als Läufer (wieder-) entdeckt

Susanne Götz und Thomas Eder vom TLV Rünthe starteten am Sonntag bei der 32. Auflage des Budapester Marathons. Thomas Eder lief die volle Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Susanne Götz startete im Rahmenprogramm beim Lauf über zehn Kilometer. Beide Wettbewerbe teilten sich den Start- und Zielbereich am Heldenplatz. Beide führten nach dem Start zunächst über die Prachtstraße Andrássy út, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. An der beeindruckenden Oper bog die kürzere Strecke nach rechts ab und führte durch ein Villenviertel. Die letzten vier Kilometer schlängelten sich durch den Stadtwald Városliget an dem schlossähnlichen Széchenyi-Bad und der Vajdahunyad-Burg vorbei zum Ziel. Die Marathonläufer folgten der Andrássy ut bis zur Donau, die sie das erste Mal über die älteste und schönste Budapester Brücke, die Kettenbrücke, überquerten. Es folgten viele Kilometer beidseits entlang der Donau und über die Margareteninsel, die sich zweieinhalb Kilometer in der Mitte des Flusses erstreckt. Mit Ausnahme der Rampen auf die Donaubrücken mussten keine Höhenmeter auf dem flachen Kurs absolviert werden. Auf der hügeligen Budaer Seite der Stadt umrundeten die Läufer lediglich den Burgberg und liefen durch einen Tunnel unter ihm hindurch. Susanne Götz erreichte das Ziel nach 1:11.29 Std. Thomas Eder blieb mit 3:39:11 Std. knapp unter der für Läufer bedeutsamen Grenze von vier Stunden. Die Initiative für den Kurztrip nach Budapest ging von Susanne Götz aus, die nach der Wende mehrere Jahre in Budapest gelebt hatte. „Die Stadt hat sich prächtig entwickelt und kann sich mit Madrid oder Paris vergleichen. Es macht Spaß sie wiederzuentdecken“, beschreibt Susanne Götz den Mehrwert der Teilnahme an dem Laufevent. „Susanne hat mir mit Ihrer Ortskenntnis in den vier Tagen unseres Aufenthalts auch viel von der Stadt gezeigt, wo Touristen üblicherweise nicht hinkommen. So konnte ich die Stadt intensiv erleben und schätzen lernen“, zeigt sich Thomas Eder beeindruckt von der ungarischen Hauptstadt.