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Podiumsplätze für den TLV Rünthe beim Volkslauf in Hagen-Emst

Drei Läufer des TLV Rünthe platzierten sich an Christi Himmelfahrt beim Volkslauf in Hagen-Emst für das Siegerpodest. Andrea Gabriel erreichte als zweite Frau und zugleich zweite ihrer Altersklasse W45 das Ziel in 1:47:49 Stunden. Robin Merchel, der in Hagen seinen ersten Halbmarathon absolvierte, benötigte für die Strecke 1:53:09 Stunden. Das bedeutete den 63. Platz im Gesamteinlauf und den dritten Platz in der Altersklasse der Männer. Bettina Gerken gewann mit der Zeit von 2:14:18 Stunden die Altersklasse W50. In der stark besetzten Altersklasse M50 erreichte Thomas Eder nur den 12. Platz. „Mit dem 64. Platz im Gesamteinlauf und meiner Zeit von 1:53:14 bin ich sehr zufrieden, auch wenn ich bei der Konkurrenz chancenlos für einen Platz auf dem Podium bin,“ freute sich Thomas Eder über seine Leistung. Die Länge der Strecke entsprach mit 21,1 km der klassischen Distanz für einen Halbmarathon. Das Höhenprofil unterscheidet sich aber deutlich von anderen Wettkämpfen. „Die erste Hälfte führte nur bergauf. Ich dachte immer, ich wäre schon auf dem Bergkamm angekommen, aber es ging immer noch weiter nach oben“, beschreibt Robin Merchel vom TLV Rünthe die anspruchsvolle Strecke. „Der Start- und Zielbereich liegt in einer 70er Jahre Hochhaussiedlung. Das ist weniger schön. Direkt zu Beginn läuft man aber unter einer Unterführung hindurch und man gelangt in eine wunderschöne hügelige Landschaft“, betonte er den besonderen Reiz der Veranstaltung.

Sechs Läufe in sechs Tagen für Thomas Budde und Oliver Dröge vom TLV Rünthe

Thomas Budde und Oliver DrogeThomas Budde und Oliver Dröge vom TLV Rünthe nahmen an den Riesenbecker Sixdays teil und bewältigten dabei an sechs Tagen sechs Läufe. Die Veranstaltung wird alle zwei Jahre vom SV Teuto Riesenbeck organisiert und begann dieses Jahr am 5. Mai. Das erste Teilstück führte die Läufer vom münsterländischen Riesenbeck nach Ibbenbüren. Es folgten an den darauf folgenden Tagen Etappen nach Tecklenburg, Mettingen, Ibbenbüren-Dickenberg, Ibbenbüren-Aasee und zurück nach Riesenbeck. Dabei waren jeweils Distanzen zwischen 22 und 28 Kilometer zurückzulegen. Die 493 Teilnehmer, die an Christi Himmelfahrt das Ziel erreichten, absolvierten so insgesamt 139 Kilometer. Die erste Teilstrecke viel dabei noch flach aus. Die übrigen Läufe beinhalteten etliche Höhenmeter in den Ausläufern des Teutoburger Waldes. „Man darf nur so viel geben, wie man über Nacht regenerieren kann“, fasste Thomas Budde seine Wettkampftaktik zusammen. So eingestellt konnte er die Gesamtdistanz mit einer sehr guten Durchschnittsgeschwindigkeit von 4:50 Minuten auf den Kilometer laufen. In der Gesamtwertung platzierte er sich damit auf den 221. (42. M50) Platz mit einer Zeit von 11:11:13 Stunden. Damit unterbot es sogar seine Zeit aus dem Jahr 2016 um 28:36 Minuten. 455. (82. M50) Oliver Dröge erreichte das Ziel nach 13:46:50 Stunden.

Jahreshauptversammlung des TLV Rünthe

DSCF2880 2Die Mitglieder des TLV Rünthe bestätigten bei der Jahreshauptversammlung des Vereins die Vereinsvorsitzende Katja Höper und den Schriftführer Uwe Mohr mit großer Geschlossenheit in ihren Ämtern. In ihrem Rechenschaftsbericht zeigte sich die Vereinsvorsitzende besorgt über den Rückgang der Kinder in den Sportgruppen. Eine wesentliche Ursache dürfte in der zeitlichen Beanspruchung der Kinder durch die Angebote für die Ganztagesbetreuung in den Schulen liegen. Es bleibt abzuwarten wie sich die Initiative der Landesregierung für die Freistellung der Schüler in der offenen Ganztagesschule für die Teilnahme an Sportgruppen der Vereine zukünftig auswirkt. Im Einvernehmen mit der Basketballgruppe erhöhte die Mitgliederversammlung den Vereinsbeitrag für die Basketballer auf 10 € monatlich für Erwachsene und 7 € für Kinder und Jugendliche. DSCF2973 2Aus dem üblichen Mitgliedsbeitrag ließ sich der Spielbetrieb nicht mehr finanzieren. Einen besonderen Höhepunkt bildete die dreifache Ehrung des langjährigen und ersten Vorsitzenden des TLV Rünthe. Nach 39 Jahren Vereinsvorsitz hatte Manfred Filipponi vor zwei Jahren die Führung des Vereins an seine Tochter Katja Höper übergeben. Für seine ehrenamtlichen Verdienste ehrte ihn der Vorsitzende des Stadtsportbundes Dieter Vogt. Für den Westfälischen Turnerbund überreichte Stefan Gentes die Bronzene Ehrennadel und Wilma Cramer übergab die Silberne Ehrennadel des Deutschen Leichtathletik Verbandes.

Note „sehr gut“ für den Lauf- und Walkingtreff des TLV Rünthe

DLV TREFF Siegel sehr gut CMYKDer Deutschen Leichtathletik-Verband (DLV) bewertete den Lauf- und Walkingtreff des TLV Rünthe auch im Jahr 2018 mit der Note „sehr gut“. „Wir sind stolz darauf, seit dem Jahr 2004 durchgängig einen durch den DLV als „SEHR GUT“ zertifizierten Lauf- und Walkingtreff anzubieten“, freute sich der Walkingtreffleiter des TLV Rünthe Michael Neuhaus. Die Zertifizierung muss alle drei Jahre neu beantragt werden. Überprüft wird die Einhaltung einer Vielzahl von Kriterien. Der Lauftreff muss mindestens eine Anfängerbetreuung anbieten, seine Übungsleiter fortbilden und öffentlichkeitswirksame Aktionen durchführen. Dazu zählt auch die jährliche Vergabe des Lauf- und Walkingabzeichens. Zusätzlich punkten konnte der TLV Rünthe durch mehrere Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene, die allen Sportinteressierten eine Teilnahme entsprechend ihrer Leistungsfähigkeit ermöglichen. Überzeugt haben die Prüfer des DLV auch die ergänzenden Präventionsangebote des TLV. Die Wirbelsäulengymnastik und die Fitnessgruppe sind eine sinnvolle Ergänzung zum Laufsport. Auch das Vereinsleben floss in die Bewertung ein. Die Radtour im Sommer und die Weihnachtsfeier überzeugten auch hier die Prüfer. „Bei uns stehen nicht höher, schneller und weiter im Vordergrund, sondern Gemeinschaft, Fairness und soziales Leben“, erläutert Michael Neuhaus das erfolgreiche Konzept des TLV Rünthe. Die Walker treffen sich jeden Sonntag um 09.30 Uhr und die Läufer um 10.00 Uhr an der Turnhalle Overberger Straße 68 in Bergkamen-Rünthe. Der Verein bietet während der Woche weitere Trainingstermine an. Die Teilnahme erfordert keine Vereinsmitgliedschaft. Walkingtreffleiter Michael Neuhaus gibt telefonisch (0 23 89 / 53 16 85) Auskunft zum Sportangebot.Gruppe 250318

Halbmarathon in Lissabon

Der Lissabon Halbmarathon im März verspricht einen Wettkampf bei frühlingshaftem Wetter, wenn es in Deutschland noch winterlich kalt ist. Die Veranstaltung lockt mit einer Strecke über die Ponte 25 de Abril. Die spektakuläre Hängebrücke mit einer Spannweite von 2277 m erinnert an die Golden Gate Bridge in San Francisco. Sie ist weltweit, die drittlängste Hängebrücke mit kombiniertem Straßen- und Eisenbahnverkehr. Die Fahrbahn überquert den Tejo 70 m über der Wasseroberfläche. Es ist ein ganz besonderer Moment, wenn 40.000 Teilnehmer kurz nach dem Start über die Brücke auf Lissabon zu laufen. Susanne Götz und Thomas Eder vom TLV Rünthe reisten letztes Wochenende nach Portugal und freuten sich auf die Teilnahme an dem besonderen Lauf. „Leider wurden unsere Erwartungen nicht erfüllt. Mit 11 Grad Celsius war es kälter als in Deutschland und wegen des starken Windes mit Sturmböen und der angekündigten Gewitter verlegte der Veranstalter aus Sicherheitsgründen die Strecke. Statt über die Brücke liefen wir über die gesperrte Nord-Süd Autobahn“, zeigte sich Thomas Eder enttäuscht. Für die Wechselpunktstrecke am Tejo-Ufer mit starken Gegenwind und heftigen Regenschauern benötigte er 1:41:54 Std. und erreichte damit im Feld der 9171 Halbmarathonis den 1251. (131. M50) Platz. Susanne Götz nahm am deutlich teilnehmerstärkeren Mini-Marathon über 7,2 km teil, der ohne Zeitnahme durchgeführt wird. Für Gänsehaut bei den Läufern der kürzeren Strecke sorgte der Zieleinlauf. Durch die Streckenführung erreichten die Teilnehmer beider Läufe zeitgleich das Ziel im Stadtteil Belem.