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Damen des TLV Rünthe stehen in Hagen auf dem Siegerpodest

Sechs Läufer des TLV Rünthe starteten an Christi Himmelfahrt beim Landschaftslauf in Hagen-Emst. Besonders erfolgreich zeigten sich die Damen des TLV Rünthe. Die ersten drei Plätze in der Altersklasse W45 gingen an 3. Andrea Gabriel 1:45:36 Std., 7. Bettina Gerken 2:01:08 Std. und 11. Claudia Dröge 2:14:48 Std. Die Länge der Strecke entsprach mit 21,1 km der klassischen Distanz für einen Halbmarathon. Das Höhenprofil unterscheidet sich aber deutlich von anderen Wettkämpfen. „Die erste Hälfte führte nur bergauf. Ich dachte immer, ich wäre schon auf dem Bergkamm angekommen, aber es ging immer noch weiter nach oben“, beschreibt Thomas Eder vom TLV Rünthe die anspruchsvolle Strecke. „Der Start- und Zielbereich liegt in einer 70er Jahre Hochhaussiedlung. Das ist weniger schön. Direkt zu Beginn läuft man aber unter einer Unterführung hindurch und man gelangt in eine wunderschöne hügelige Landschaft“, betonte Tom Merchel den besonderen Reiz der Veranstaltung. Die Herren, 30. (8. M50) Thomas Eder 1:49:38 Std., 76. (12. M40) Tom Merchel 2:10:45 Std. und 83. (22. M45) Oliver Dröge 2:14:48 Std., konnten die Platzierungen der Damen nicht erreichen, zeigten sich aber auch mit ihren Ergebnisse zufrieden.

Thomas Budde bewältigte sechs Läufe in sechs Tagen

Thomas Budde vom TLV Rünthe nahm an den Riesenbecker Sixdays teil und bewältigte dabei an sechs Tagen sechs Läufe. Die Veranstaltung wird alle zwei Jahre vom SV Teuto Riesenbeck organisiert und begann dieses Jahr am 30. April. Das erste Teilstück führte die Läufer vom münsterländischen Riesenbeck nach Ibbenbüren. Es folgten an den darauf folgenden Tagen Etappen nach Tecklenburg, Mettingen, Ibbenbüren-Dickenberg, Ibbenbüren-Aasee und zurück nach Riesenbeck. Dabei waren jeweils Distanzen zwischen 22 und 28 Kilometer zurückzulegen. Die 521 Teilnehmer, die an Christi Himmelfahrt das Ziel erreichten, absolvierten so insgesamt 140 Kilometer. Die erste Teilstrecke viel dabei noch flach aus. Die übrigen Läufe beinhalteten etliche Höhenmeter in den Ausläufern des Teutoburger Waldes. „Man darf nur so viel geben, wie man über Nacht regenerieren kann“, fasste Thomas Budde seine Wettkampftaktik zusammen. So eingestellt konnte er die Gesamtdistanz mit einer sehr guten Durchschnittsgeschwindigkeit von genau fünf Minuten auf den Kilometer laufen. Den letzten und mit 28 Kilometern längsten Lauf bewältigte er sogar mit der schnellsten Durchschnittsgeschwindigkeit aller Läufe von 4:40 Min./km. In der Gesamtwertung platzierte er sich damit auf den 364. (74. M45) Platz mit einer Zeit von 11:39:59 Std.

Nichts für Warmduscher

Der Ausdauersportverein Marathon Ibbenbüren veranstaltete am Samstag den Ibbenbürener Klippenlauf, der nach seinen eigenen Angaben für „Warmduscher“ nicht geeignet ist. Thomas Budde und Thomas Eder vom TLV Rünthe stellten sich der Herausforderung auf der 24,7 km langen Strecke durch den Teutoburger Wald mit neun sogenannten Klippen mit bis zu 25% Steigung. „Hier geht es nur bergauf oder bergab. Dieser Landschaftslauf ist für mich nicht nur einer der schönsten, sondern auch schwersten in der Region“, beschreibt Thomas Eder den besonderen Reiz der Veranstaltung. Insbesondere der Hassberg, die achte Klippe, fordert die Läufer. Nach anstrengenden 18,2 km ist auf einem schmalen und ausgewaschenen Pfad eine Steigung von 400 m Länge und 20 % Steigung zu bewältigen. Viele Teilnehmer können an dieser Stelle nur noch gehen. „Ich bin heute den Lauf verhalten angegangen und habe damit mein Ziel erreicht, alle Klippen laufend zu bewältigen. Im Ziel war ich dann überrascht, dass ich meine Bestzeit von vor zwei Jahren und zwei Minuten verbessern konnte“, freute sich 184. (36. M50) Thomas Eder über seine Zeit von 2:13:28 Stunden. Im Feld der 602 Teilnehmer erreichte Thomas Budde den 232. (67. M45) Platz mit einer Zeit von 2:17:33 Stunden.

TLV Rünthe beging den 1. Mai traditionell in Kamen-Methler

Beim TLV Rünthe ist es Tradition, am 1. Mai am Kamener Volkslauf teilzunehmen. Auch dieses Jahr bot der Verein aus der Nachbarstadt mit zwölf Aktiven eine große Mannschaft auf. Dabei dominierten die Walker. Bei den Laufwettbewerben startete nur Thomas Eder. Er lief den Halbmarathon in 1:40:30 Stunden und erreichte damit im Gesamtfeld der 79 Läufer den 29. (8. M50) Platz. Viele Läufer des TLV Rünthe starteten dieses Jahr nicht bei der Veranstaltung des TVG Kaiserau, weil sie sich auf den Halbmarathon am kommenden Donnerstag in Hagen-Emst konzentrieren, der immer an Christi Himmelfahrt stattfindet. Auch Thomas Budde stand in Kamen nicht am Start, weil er an den Riesenbecker Sixdays teilnimmt, deren erster Lauf am Samstag startete. Von den sieben Walkern des TLV Rünthe, welche die Strecke über zehn Kilometer gewählt hatten, kam Theo Niggemann als Erster nach 1:15:11 Stunden ins Ziel. Schnellster Rünthener Walker über die Strecke von fünf Kilometern wurde Silke Kärger mit einer Zeit von 47:17 Minuten. Rainer Kärger folgte mit einer Sekunde Rückstand. Marlene Filipponi und Barbara Kaiser benötigten 50:22 Minuten.

Generationenwechsel beim TLV Rünthe

vorstand2016Der TLV Rünthe vollzog bei der Jahreshauptversammlung einen Generationswechsel. Manfred Filipponi stellte sich aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl für den Vereinsvorsitz und die Mitglieder wählten einstimmig Katja Höper zur Nachfolgerin. Vorausgegangen war im letzten Jahr eine Beratung des Vereinsvorstandes durch den Westfälischen Turnerbund. Allen Vorstandsmitgliedern war bewusst, dass der Generationswechsel eingeleitet werden muss, um die Zukunftsfähigkeit des Vereins zu sichern, gleichzeitig aber niemand bereit sein wird, den Vorsitz zu übernehmen. Manfred Filipponi führte als bislang erster und einziger Vorsitzender den TLV Rünthe seit der Gründung im Jahr 1977. Der Berater empfahl daher, dass Manfred Filipponi ausdrücklich und endgültig erklären müsste, nicht mehr für den Vorsitz zur Verfügung zu stehen, um den Weg für einen Nachfolger frei zu machen, dem nicht das Makel anhängen würde, ihm sein Lebenswerk wegzunehmen. Des Weiteren empfahl er, die Vorstandsarbeit und die Aufgaben der weiteren Ehrenamtler im Verein neu zu beschreiben. Er stellte fest, dass die Aufgaben mit dem derzeitigen Zuschnitt jeden Nachfolger überfordern würden, weil „die Fußstapfen einfach zu groß sind.“ Der scheidende Vorsitzende würde aufgrund seiner langen Erfahrung und der auf ihn abgestimmten und in den Jahrzehnten gewachsenen Arbeitsweise nicht einfach ersetzt werden können. „Wir haben viele geeignete Mitglieder, die für den Vorsitz in Betracht gekommen sind und wir haben im Vorfeld viele Gespräche geführt. Katja Höper ist für uns die ideale Besetzung. Sie ist seit ihrer Kindheit im TLV Rünthe aktiv, bringt alle Kompetenzen mit, die von einem Vereinsvorsitzenden erwartet werden und ist darüber hinaus die Tochter von Manfred Filipponi“, beschreibt der Pressewart Thomas Eder den nicht nur bildlich vollzogenen Generationswechsel im TLV Rünthe. Die Mitglieder wählten Manfred Filipponi zum Ehrenvorsitzenden, der dem Vorstand weiterhin mit seinem Rat und seiner helfenden Hand zur Seite steht. Uwe Mohr wurde bei der Jahreshauptversammlung für seine 20jährige Mitarbeit im Vorstand als Schriftführer geehrt.

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