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Theo Niggemann vom TLV Rünthe walkt präzise wie ein Uhrwerk

Viel Zeitgefühl bewiesen 12 Walker des TLV Rünthe bei der 11. Auflage des Wettkampfs um den Beverseepokal. Bei dem beliebten Wettbewerb gewinnt nicht der schnellste, sondern der Walker, der seine benötigte Zeit für eine kleine oder große Runde um den Beversee vor dem Start am besten schätzt. Uhren sind natürlich verboten. Das beste Zeitgefühl bewies in diesem Jahr Theo Niggemann. Er walkte präzise wie ein Uhrwerk und überschritt seine geschätzte Zeit von 48:30 Minuten für die große Runde um den Beversee nur um eine Sekunde. Letztes Jahr konnte er sich nur auf dem 3. Rang mit einer Differenz von 33 Sekunden platzieren. Auf die Frage nach seinem Erfolgsrezept antwortete Theo Niggemann mit einem Zwinkern im Auge: „Da hat sich mein mehrmaliges Training in letzter Zeit, bei unterschiedlichen Bedingungen, auf dieser Strecke doch endlich einmal ausgezahlt.“Auf den Plätzen 2 bis 4 folgten Uwe Mohr (18 Sekunden), Marlene Filipponi (28 Sekunden) und Waltraud Pilo (29 Sekunden). Der dreimalige Pokalgewinner Giacomo Pilo musste sich in dieser Jahr mit Rang 5 begnügen. (50 Sekunden). Die Vorjahressiegerin Renate Luig unterschätzte Ihre Fitness und kam 1:36 Minute schneller ins Ziel als angegeben.

TLV Rünthe walkte wahrscheinlich das letzte Mal am Möhnesee

Am Samstagmorgen packten vier Walker des TLV Rünthe ihre Sportschuhe und Walkingstöcke ins Auto ein und fuhren gemeinsam zum nahe gelegenen Möhnesee. Der Walking-Treff Möhnesee hatte zum elften Mal nach Körbecke zum Walking-Day eingeladen. „Wir sind jedes Jahr bei dieser tollen Veranstaltung dabei. Leider mussten wir erfahren, dass die Veranstaltung heute wahrscheinlich das letzte Mal durchgeführt wird. Der Veranstalter kann den Aufwand mit Ehrenamtlern kaum noch stemmen“, stellte Theo Niggemann vom TLV Rünthe ernüchtert fest. Theo Niggemann (1:32:35 Std.), Renate Luig (1:42:09 Std.) und Annegret Dyck (1:42:10 Std.) absolvierten die Stecke über 12 Kilometer, die von Körbecke aus auf der anderen Seeseite durch den Arnsberger Wald führte. Dabei waren 218 Höhenmeter zu bewältigen. Uwe Mohr walkte auf der mit 16,6 km längsten Strecke, die im Gegensatz zur Strecke über 12 Kilometer nicht über den Stockumer Damm wieder nach Körbecke zurückführte, sondern den See östlich umrundete. Mit 262 Höhenmeter waren zugleich auch die meisten Anstiege zu bewältigen. Er benötigte für die große Runde 2:43:50 Stunden.

42 km zu Fuß durch Madrid

Touristen können Madrid auf unterschiedlichste Art entdecken. Wolfgang Beck und Thomas Eder vom TLV Rünthe sowie Susanne Götz aus Werne wählten dazu den Madrid-Marathon. Die Strecke mit einer Länge von 42,195 km führte die Läufer in vielen Schleifen an den Sehenswürdigkeiten der Stadt vorbei. Der Startschuss fiel am Sonntag um 09:00 Uhr auf der Plaza de Cibeles. Der Kybelebrunnen in der Mitte des Kreisverkehrs ist eines der beliebtesten Madrider Fotomotive und hinter dem Brunnen erhebt sich im Zuckerbäckerstil ein Palast aus dem Jahr 1917, in dem das Rathaus seinen Sitz hat. Vom Start aus führte die Strecke 6 km leicht bergauf bis zum höchsten Punkt mit 710 hm und erreichte an der Plaza de Castilla eine weitere touristische Attraktion. Zwei 107 m hohe Häuser neigen sich als Stadttor so schräg aufeinander zu, dass der Eindruck entsteht, die Gesetze der Statik seien außer Kraft. Bei Kilometer 14 teilte sich die Strecke. Die 9.952 Teilnehmer des Halbmarathons zweigten zum Ziel ab. Die 10.359 Marathonläufer liefen weiter durch das Geschäftsviertel und bei Kilometer 20 am Königspalast vorbei. Bis Kilometer 30 folgte eine schöne Passage durch eine Parkanlage und es wurde mit 550 hm der tiefste Punkt der Strecke erreicht. „Am Parkausgang wurde mir richtig bewusst, dass Madrid auf Hügeln gebaut ist. Ich sah die Innenstadt und damit den Zielbereich beeindruckend oberhalb von mir auf einem Hügel. Die nächsten 10 Kilometer ging es sehr kräftezehrend nur noch bergauf“, beschreibt Thomas Eder die besondere Herausforderung zum Ende der Strecke. Die letzten zwei Kilometer führten dann leicht bergab zum Ziel im herrlich angelegten ehemaligen königlichen Parque del Retiro. Die beiden heimischen Läufer bewältigten die Strecke gemeinsam und querten zeitgleich auf den Plätzen 3.964 und 3.965 nach 3:54:31 Stunden die Ziellinie. Susanne Götz startete beim Lauf über 10 km, der schon um 08:30 Uhr gestartet wurde. Die Strecke folgte auf den ersten vier Kilometern der Marathonstrecke bis zu einem Wendepunkt und von dort auf dem gleichen Weg zurück zum Ziel. Die 5.436 Teilnehmer des 10-Kilometer-Laufs liefen dadurch dem dreißig Minuten später gestarteten Marathonfeld entgegen. „Selbst als 10-Kilometer-Läuferin erlebt man hier Marathonstimmung“, beschreibt Susanne Götz die besondere Atmosphäre des Wettkampfs. Sie erreichte nach 1:15:42 Stunden das Ziel im Parque del Retiro und erreichte damit den 4.849. Platz.

Junge Sportler gründen Gruppe für Leichtathletik beim TLV Rünthe

DSCN0535Leichtathletik macht Spaß, gehört aber selbst im Jahr der olympischen Spiele nicht zu den besonders nachgefragten Sportarten. Umso erfreuter zeigte sich der Vorstand des TLV Rünthe, als er von einer Gruppe weiblicher und männlicher Jugendlicher und junger Erwachsener angesprochen wurde, ob der Verein nicht wieder eine Gruppe für Leichtathletik gründen würde. Mit Hardy Kelch fand sich auch sofort ein langjährig erfahrener Übungsleiter, der das Training der Gruppe übernahm. „Die allgemeine Fitness, Bewegungsspiele und das Erleben der Gemeinschaft stehen im Vordergrund. Spezifisches Techniktraining ist nur ein Baustein. Je nach Neigung und Können nehmen wir später vielleicht auch an Wettkämpfen teil“, erläutert Hardy Kelch sein auf Freude und Spaß basierendes Trainingskonzept. Die jungen Leichtathleten würde sich freuen, wenn sich weitere Jugendliche und junge Erwachsene beiderlei Geschlechts anschließen würden. Die Gruppe trainiert zurzeit jeden Dienstag von 20:30 – 22:00 Uhr in der Turnhalle Overberger Str. 62 in Bergkamen-Rünthe. Interessierte können während der Trainingszeiten jederzeit vorbeikommen. Ankünfte erteilt der Übungsleiter Hardy Kelch unter der Email-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Damen des TLV Rünthe stehen in Hagen auf dem Siegerpodest

Sechs Läufer des TLV Rünthe starteten an Christi Himmelfahrt beim Landschaftslauf in Hagen-Emst. Besonders erfolgreich zeigten sich die Damen des TLV Rünthe. Die ersten drei Plätze in der Altersklasse W45 gingen an 3. Andrea Gabriel 1:45:36 Std., 7. Bettina Gerken 2:01:08 Std. und 11. Claudia Dröge 2:14:48 Std. Die Länge der Strecke entsprach mit 21,1 km der klassischen Distanz für einen Halbmarathon. Das Höhenprofil unterscheidet sich aber deutlich von anderen Wettkämpfen. „Die erste Hälfte führte nur bergauf. Ich dachte immer, ich wäre schon auf dem Bergkamm angekommen, aber es ging immer noch weiter nach oben“, beschreibt Thomas Eder vom TLV Rünthe die anspruchsvolle Strecke. „Der Start- und Zielbereich liegt in einer 70er Jahre Hochhaussiedlung. Das ist weniger schön. Direkt zu Beginn läuft man aber unter einer Unterführung hindurch und man gelangt in eine wunderschöne hügelige Landschaft“, betonte Tom Merchel den besonderen Reiz der Veranstaltung. Die Herren, 30. (8. M50) Thomas Eder 1:49:38 Std., 76. (12. M40) Tom Merchel 2:10:45 Std. und 83. (22. M45) Oliver Dröge 2:14:48 Std., konnten die Platzierungen der Damen nicht erreichen, zeigten sich aber auch mit ihren Ergebnisse zufrieden.