Walking mit Blick auf Schloss Westerwinkel

GruppeDer Westerwinkellauf in Herbern gefällt nicht nur den Läufern, sondern auch den Walkern. Der veranstaltende SV Herbern konnte mit 67 Walkern ein für die Region beachtlich großes Teilnehmerfeld begrüßen. Vom TLV Rünthe traten fünf Aktive beim Walking über die Distanz von sechs Kilometern an. Die Strecke führte durch den Park von Schloss Westerwinkel und bot einige schöne Blicke auf das historische Gebäude. „Es bereitet viel Spaß bei dem sonnigen Herbstwetter in Westerwinkel zu walken“, drückte Theo Niggemann vom TLV Rünthe seine Freude an dem Wettbewerb aus. Er erreichte vom TLV Rünthe als Erster das Ziel nach 45:40 Minuten. Es folgten Renate Luig in 47:44 Min., Manuela Köhler in 49:36 Min., Marianne Olschewski in 49:37 Min. und Wilma Cramer in 50:32 Min.

Über die Höhen des Teutoburger Waldes

Claudia Dröge und Thomas Eder vom TLV Rünthe überwanden am Samstag beim Teutolauf die Höhen des Teutoburger Waldes. Es galt 29 Kilometer mit 600 Höhenmetern im westlichen Teil des Mittelgebirges zu absolvieren. Die Steigungen auf der Strecke zwischen dem Start- und Zielbereich in Lengerich und Bad Iburg verteilen sich im Wesentlichen auf drei Berge. Der Abschnitt durch den Kurpark und der Anstieg auf den zweiten Berg über eine Treppe entfiel in diesem Jahr. Umfangreiche Bauarbeiten in Bad Iburg veranlassten den TV Hohne eine Umleitungsstrecke auszuarbeiten. Der Anstieg auf den Urberg über eine steile Straße fiel aber genauso schwer wie über die Treppe. „Auch mit dieser Umleitung zählt der Teutolauf für mich zu den schönsten Landschaftsläufen in der Region. Für mich ist es ein schöner Abschluss eines erfolgreichen Laufjahres“, erklärt Thomas Eder, warum er fast jedes Jahr an der Veranstaltung teilnimmt. Die beiden heimischen Läufer stellten daher auch das Erlebnis und nicht die Laufzeit in der Vordergrund. Gemeinsam erreichten sie nach 3:17:27 Stunden das Ziel. Im Feld der 642 Teilnehmer bedeutete das für Eder den 539. (109. M50) und für Dröge den 540. (27. W40) Platz.

Martin Mohr gewinnt den Beverseepokal des TLV Rünthe

Viel Zeitgefühl bewiesen zwölf Walker des TLV Rünthe bei der 12. Auflage des Wettkampfs um den Beverseepokal. Bei dem beliebten Wettbewerb gewinnt nicht der Schnellste, sondern der Walker, der seine benötigte Zeit für eine kleine oder große Runde um den Beversee vor dem Start am besten schätzt. Uhren sind natürlich verboten. Das beste Zeitgefühl bewies in diesem Jahr Martin Mohr. Er walkte präzise wie ein Uhrwerk und überschritt seine geschätzte Zeit nur um sieben Sekunden. Renate Luig gab mit einer Differenz von 20 Sekunden die zweitbeste Schätzung ab. Theo Niggemann verkalkulierte sich in diesem Jahr um 37 Sekunden und musste sich mit dem 3. Platz begnügen. Im letzten Jahr gewann er die Trophäe mit dem Traumwert von einer Sekunde Abweichung. „Beim Wettbewerb um den Beverseepokal steht der Spaß im Vordergrund und den hatten wir gehabt. Besonders gefreut hat mich, dass Emil Mohr genesen ist und wieder dabei war“, fasste der Walkingtreff-Betreuer des TLV Rünthe, Michael Neuhaus, die Veranstaltung zusammen.

Budapest als Läufer (wieder-) entdeckt

Susanne Götz und Thomas Eder vom TLV Rünthe starteten am Sonntag bei der 32. Auflage des Budapester Marathons. Thomas Eder lief die volle Marathondistanz von 42,195 Kilometern. Susanne Götz startete im Rahmenprogramm beim Lauf über zehn Kilometer. Beide Wettbewerbe teilten sich den Start- und Zielbereich am Heldenplatz. Beide führten nach dem Start zunächst über die Prachtstraße Andrássy út, die zum UNESCO-Weltkulturerbe gehört. An der beeindruckenden Oper bog die kürzere Strecke nach rechts ab und führte durch ein Villenviertel. Die letzten vier Kilometer schlängelten sich durch den Stadtwald Városliget an dem schlossähnlichen Széchenyi-Bad und der Vajdahunyad-Burg vorbei zum Ziel. Die Marathonläufer folgten der Andrássy ut bis zur Donau, die sie das erste Mal über die älteste und schönste Budapester Brücke, die Kettenbrücke, überquerten. Es folgten viele Kilometer beidseits entlang der Donau und über die Margareteninsel, die sich zweieinhalb Kilometer in der Mitte des Flusses erstreckt. Mit Ausnahme der Rampen auf die Donaubrücken mussten keine Höhenmeter auf dem flachen Kurs absolviert werden. Auf der hügeligen Budaer Seite der Stadt umrundeten die Läufer lediglich den Burgberg und liefen durch einen Tunnel unter ihm hindurch. Susanne Götz erreichte das Ziel nach 1:11.29 Std. Thomas Eder blieb mit 3:39:11 Std. knapp unter der für Läufer bedeutsamen Grenze von vier Stunden. Die Initiative für den Kurztrip nach Budapest ging von Susanne Götz aus, die nach der Wende mehrere Jahre in Budapest gelebt hatte. „Die Stadt hat sich prächtig entwickelt und kann sich mit Madrid oder Paris vergleichen. Es macht Spaß sie wiederzuentdecken“, beschreibt Susanne Götz den Mehrwert der Teilnahme an dem Laufevent. „Susanne hat mir mit Ihrer Ortskenntnis in den vier Tagen unseres Aufenthalts auch viel von der Stadt gezeigt, wo Touristen üblicherweise nicht hinkommen. So konnte ich die Stadt intensiv erleben und schätzen lernen“, zeigt sich Thomas Eder beeindruckt von der ungarischen Hauptstadt.

Familienduell beim Köln Marathon

"4 gegen Holger“ traten beim Köln Marathon gegen Holger Heßler vom TLV Rünthe an. „4 gegen Holger“ das sind Stefan und Sandra Heßler, die Kinder von Holger Heßler, Stefan Heßlers Lebenspartnerin Alina Pucher und der mit einer weiteren Tochter verheiratete Schwiegersohn Kevin Kretzer. Holger Heßler hatte letztes Jahr nach langfristig aufbauendem Training mit dem TLV Rünthe seinen ersten Marathon in Münster absolviert. Der Erfolg beeindruckte die erwachsenen Kinder und motivierte sie, dem Läufer in der Altersklasse M50 nachzueifern. Einen ganzen Marathon trauten sie sich nicht zu, so dass die Idee entstand, sich als Staffel beim Köln Marathon mit dem Einzelstarter zu messen. Im Frühjahr und im Sommer trainierten die jungen Leute eifrig am Kanal und im Beverwald. Dienstags nahmen sie regelmäßig im Römerbergstadion in Oberaden am Intervalltraining des TLV Rünthe teil. Auch Holger Heßler trainierte durch die Konkurrenz angespornt zielgerichtet auf den Marathon hin. Letzten Sonntag fiel der Startschuss in der Domstadt am Rhein. „4 gegen Holger“ querte die Ziellinie nach 4:37:38 Stunden. Das genügte nicht, um Holger Heßler zu schlagen, der als 2.593 (351 M50) das Ziel mit deutlichem Vorsprung nach 4:25:57 Stunden erreichte. „Bei Kilometer 30 stand der ‚Mann mit dem Hammer‘ und ich wollte aufgeben. In der letzten Wechselzone habe ich Kevin gesehen, der mich motivierte weiterzulaufen“, berichtete Holger Heßler eine Impression aus dem fairen Familienduell.